realone.chDas Portal fĂĽr junge Christen

Forum > Bibel > Sonntag heilig halten?
Klicks: 4051 - Antworten: 81 | Seiten: « Zurück 1 [2] [3] [4] ... Weiter » »»

Sonntag heilig halten?

Schääfchen Schääfchen
Insider
erstellt am: 25. 1. 10, 21:29 Uhr

Warum feiern wir Christen eigentlich den Sonntag mit Gottesdienst, nicht arbeiten, heilig halten etc.? Also besser gesagt, warum weis ich ja. Aber warum am Sonntag und nicht am Samstag?

Bibel
8 Achte den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist!9 Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten, 10 aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem Herrn, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, auch nicht deine Tiere oder der Fremde, der bei dir lebt. 11 Denn in sechs Tagen habe ich, der Herr, den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was lebt. Aber am siebten Tag ruhte ich. Darum habe ich den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt. 2. mose 20, 8-11


Ist der Sonntag nicht der erste Tag der Woche? Müssten wir nicht den Samstag so feiern, wie wir Christen den Sonntag feiern? Die Juden machen das so viel ich weis ?!ja so, und wenige andere Gemeinden zum Teil auch. Doch der grösste Teil feiert den Sonntag!? Ist das Geschichtlich bedingt? Sagt die Bibel noch anderes dazu, warum wir nun den SONNTAG und nicht den SAMSTAG haben?

danke für eure Antworten :)
Janine

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 25. 1. 10, 23:57 Uhr

Hallo Janine,
Du fragst:

Zitat
Warum feiern wir Christen eigentlich den Sonntag mit Gottesdienst, nicht arbeiten, heilig halten etc.? Also besser gesagt, warum weis ich ja. Aber warum am Sonntag und nicht am Samstag?

[...]

Ist der Sonntag nicht der erste Tag der Woche? Müssten wir nicht den Samstag so feiern, wie wir Christen den Sonntag feiern? Die Juden machen das so viel ich weis ?!ja so, und wenige andere Gemeinden zum Teil auch. Doch der grösste Teil feiert den Sonntag!? Ist das Geschichtlich bedingt? Sagt die Bibel noch anderes dazu, warum wir nun den SONNTAG und nicht den SAMSTAG haben?


Weil wir keine Juden sind, wir sind Christen. Du findest denke ich im Neuen Testament genügend Hinweise.
Wann versammelten sich die ersten Christen? Wann kamen sie zum Brotbrechen (Abendmahl) zusammen? Siehe einmal in Apg 20,7.
Wir gedenken am Sonntag der Auferstehung unseres Herrn, der lag am Sabbath im Grab.
Am ersten Tag der Woche, dem Tag Seiner Auferstehung, erschien Er zwei Mal den Jüngern. Das finden wir in Joh 20,19.26.

Der Sabbath, der siebente Tag, ist keineswegs in den ersten Wochentag verwandelt worden. Bevor der erste Tag der Woche begann, war der Sabbath vorüber. Beide Tage gingen nicht ineinander über, sondern die Heilige Schrift trennt sie streng voneinander. Der erste Tag, der auch im Alten Testament oft der achte Tag genannt wird, führt eine ganz andere Ordnung ein, es ist der Beginn eines völlig neuen Zeitabschnittes, des der Auferstehung. Die Tatsache, dass der Herr gerade am Sabbath im Grabe lag, macht uns deutlich, dass damit die alte Ordnung, die des Gesetzes, aufgehört hat. Das Gesetz und auch der dazu gehörende Sabbath sind für Christen nicht Lebensregel und noch viel weniger das Mittel zur Erlangung der Gerechtigkeit vor Gott und der ewigen Glückseligkeit. "Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit" (Rö 10,4).

Der Sabbath mit seinen gesetzlichen Bestimmungen hat also nicht das geringste mit dem ersten Wochentage gemein. Er kennzeichnet die Stellung Israels unter Gesetz. Das irdische Volk musste arbeiten, um, wenn möglich, zuletzt Ruhe zu finden. Darum war auch der Sabbath der letzte Tag der Woche. "Der Tag des Herrn" hingegen kennzeichnet als erster Wochentag, als Auferstehungstag des Herrn, die Stellung des Christen, der nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade steht. Auf diesem Boden arbeitet man nicht, um Ruhe zu finden, sondern man geht von der Ruhe aus, die man durch den Glauben an das kostbare Blut des Lammes Gottes gefunden hat. Darum ist dieser Tag auch der Tag des Herrn und der erste der Woche.

Mit lieben Grüssen

Waldemar

Joel Joel
Abgemeldet
erstellt am: 26. 1. 10, 07:14 Uhr

Hallo Janine

Ja, das ist geschichtlich bedingt. Wie ich hier im Forum bereits mehrmals zu erklären versuchte, waren die ersten "Christen" keine Christen, sondern Juden und Gottesfürchtige. Erst in einem langwierigen Prozess entstand das, was wir heute unter dem Christentum verstehen.

Im Jahre 66 und 132 gab es jüdische Aufstände gegen die Römer, worauf die Römer mit Repressalien antworteten. Damit die Christen, die von den Römern zuerst als jüdische Sekte gesehen wurde, nicht von diesen Repressalien getroffen wurden, suchten sie eine Möglichkeit, sich von den Juden zu unterscheiden: Man führte den Sonntag als Ruhetag ein.

Damit war der Sabbat bei den Christen allerdings noch lange nicht begraben. Bis im 4. Jahrhundert war er noch stark verbreitet. In diesem Jahrhundert passierten dann allerdings einige Dinge, welche das Christentum für immer verändern sollten. So erklärte Kaiser Konstantin der Grosse 321 den Sonntag zum Ruhetag der Christen. Er erliess dazu folgendes Gesetz: „Alle Richter und Einwohner der Städte, auch die Arbeiter aller Künste, sollen am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen.“

Konstantin war zu seiner Lebzeit ein Sonnenanbeter. Es ist also kein Zufall, dass er diesen Tag als Ruhetag wählte. Seine Einstellung gegenüber allem Jüdischen – und somit auch dem Sabbat – dürfte auch durch folgendes Zitat offensichtlich werden: „Denn es wäre ausser jedem Massstab ungebührlich, wenn wir in dem heiligsten aller Feste [Ostern] den Gewohnheiten der Juden nachfolgten. Lasst uns nichts gemeinsam haben mit dem abscheulichen Volk.“

Am Konzil von Laodicea wurde im Jahre 363 der Sabbat für die Christen gar verboten: "Die Christen dürfen nicht nach Judenart am Sabbat müssig sein, sondern sollen an diesem Tage arbeiten. Sie mögen dem Herrentag den Vorzug geben und als Christen ruhen, falls sie es können. Werden sie aber als Judaisierende erfunden, so seien sie von Christus ausgeschlossen."

Im 4. Jahrhundert passierte noch einiges mehr, hier ein paar Beispiele: 325 wurde Jesus zu Gott erklärt, das Datum von Weihnachten wurde auf das Geburtsdatum des Sonnengottes Mithras gesetzt, 380 wurde das Christentum zur Staatsreligion erklärt, 381 wurde der heilige Geist als dritte Person der Gottheit bestätigt. Kurz: Innerhalb von wenigen Jahren wurde aus der verfolgten Religion eine verfolgende Religion - das Heiden- und Christentum verschmolzen zur katholischen Kirche.

Noch einen Hinweis bezüglich dem „ersten Tag der Woche“ im neuen Testament. Dazu gibt es eine Kontroverse, ob denn diese Stellen überhaupt richtig übersetzt sind. Das kannst du auch dadurch feststellen, indem du verschiedene Bibelübersetzungen miteinander vergleichst:

Schlachter: Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und noch etliche mit ihnen.
Konkordantes neues Testament: [An] einem der Sabbat[tage] gingen sie [in] aller Frühe zum Grab [und] brachten [die] Gewürze [mit], die sie bereitet hatten, [sie] und einige mit ihnen.
Luther 1545: Aber an der Sabbate einem sehr frühe kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen.
Luther 1984: Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten.

Gruss, Joel

Schääfchen Schääfchen
Insider
erstellt am: 26. 1. 10, 12:43 Uhr

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten!

Ja, das dachte ich eben, dass das im neuen Testament anders steht. Dann ist das kein Widerspruch zu den 10 Geboten? Sondern wie eine "Erneuerung" durch Jesus?
Und mit unserem Sonntag feiern wir den Sabbat aus den 10 Geboten?

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 26. 1. 10, 15:52 Uhr

Hallo Janine,

ach es ist so einfach, aber wie in einfache Wort schreiben. -

Ich hatte geschrieben:

Die Tatsache, dass der Herr gerade am Sabbath im Grabe lag, macht uns deutlich, dass damit die alte Ordnung, die des Gesetzes, aufgehört hat. Das Gesetz und auch der dazu gehörende Sabbath sind für Christen nicht Lebensregel und noch viel weniger das Mittel zur Erlangung der Gerechtigkeit vor Gott und der ewigen Glückseligkeit. "Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit" (Rö 10,4).

Nein, wir feiern mit unserem Sonntag nicht den Sabbath aus den 10 Geboten.
In der Bibel wird unser „Sonntag“ der erste Tag der Woche (Matthäus 28,1; Markus 16,2.9; Lukas 24,1; Johannes 20,1.19; Apostelgeschichte 20,7; 1. Korinther 16,2 = erstaunlicherweise 8 Vorkommen) und der Tag des Herrn [der dem Herrn gehörende Tag] (Offenbarung 1,10) genannt. Dürfen wir diesen Tag dann nicht auch mit der biblischen Bezeichnung verwenden?
In dem amerikanischen Kalender für Gläubige heisst es nach wie vor: The Lord’s Day. Das finde ich auch für uns und unsere Kalender vorbildhaft und nachahmenswert.

Leider wird dies in den verschiedenen Religionen nicht so gelehrt. Da schliesse ich die sogenannten "christlichen Kirchen" nicht aus. Gleich wenn es dort richtig erkannt wurde und bekannt ist, wird es nicht gelehrt (wie manches andere auch nicht mehr). Man bringt Altes und Neues Testament, Gesetz und Gnade durcheinander.

Kurz zu den Geboten:
In Jakobus 2,10 lesen wir: "Denn wer irgend das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.
Wer von uns Menschen kann z.B. alle 10 Gebote halten? Der einzige Mensch auf Erden, der das Gesetz erfüllt hat, ist der Herr Jesus. Oder ist noch jemand unter uns, der die von Gott geforderten Tieropfer opfert?

Liebe Grüsse

Waldemar

Joel Joel
Abgemeldet
erstellt am: 26. 1. 10, 17:59 Uhr

watau
In Jakobus 2,10 lesen wir: "Denn wer irgend das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.
Wer von uns Menschen kann z.B. alle 10 Gebote halten? Der einzige Mensch auf Erden, der das Gesetz erfüllt hat, ist der Herr Jesus. Oder ist noch jemand unter uns, der die von Gott geforderten Tieropfer opfert?
Die Tieropfer wurden durch das Opfer des Messias überwunden. Aber mit dieser Argumentation verstrickst du dich in Widersprüche: Nur weil wir die Gebote nicht halten können, heisst das ja noch lange nicht, dass wir sie nicht zu halten versuchen sollten. Oder was würdest du davon halten, wenn ich mir eine hübsche Frau aussuche, mit ihr schlafe und das dann damit legitimiere, dass wir die Gebote ja so oder so nicht halten können?

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 26. 1. 10, 18:30 Uhr

Hallo Joel,

nein, wenn Du weisst, was darüber im NT geschrieben ist, dann würdest Du das, als gläubiger Christ, nicht tun.
Römer 7

Im sechsten Kapitel des Römerbriefes werden wir über den Weg der Befreiung von der Macht der Sünde belehrt. Im siebten Kapitel lernen wir etwas über den Weg der Befreiung vom Joch des Gesetzes.

Offensichtlich gibt es einen grossen Unterschied zwischen „Sünde“ und „Gesetz“. Sünde kam durch einen Menschen in diese Welt. Das Gesetz wurde durch Gott gegeben. Das eine war vollkommen böse, das andere „heilig und gerecht und gut” (Rö 7,12). Es ist einfach zu erkennen, dass wir Befreiung nötig haben von etwas, das böse ist. Es ist nicht so einfach zu lernen, dass wir als Gläubige auch befreit werden müssen von dem Grundsatz des Gesetzes.

Es sollte uns die Beschäftigung mit der Natur des Gesetzes und mit seinen Auswirkungen davon überzeugen, dass wir die Befreiung von seiner Herrschaft nötig haben.

1. Wir sollten uns erinnern, dass das Gesetz dem natürlichen Menschen gegeben worden ist, um ihm den Massstab des Lebenswandels zu zeigen. Gott erwartet von einem Menschen das Einhalten dieses Massstabs, wenn er auf der Grundlage seiner eigenen Werke auf dieser Erde gesegnet werden möchte.
2. Dadurch, dass Gott dem Menschen bekannt macht, was Er von diesem erwartet, offenbart das Gesetz die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes.
3. Das Gesetz macht die vollkommene Schwachheit und Unfähigkeit des Menschen offenbar, das Gesetz zu halten und so auf die gerechten Ansprüche Gottes eine passende Antwort zu geben.
4. Während das Gesetz die Ansprüche Gottes gegenüber dem Menschen geltend machte und zugleich die Schwachheit des Menschen zeigte, gab es ihm kein Hilfsmittel, um diesen Anforderungen zu entsprechen.
5. Schliesslich verurteilte das heilige und unnachgiebige Gesetz den Menschen auf vollständige Weise, der das Gesetz nicht in allen Punkten einhielt.

Man könnte den Grundsatz des Gesetzes, der auf den Menschen angewendet wird, in kurzer und knapper Weise so zusammenfassen: Es offenbart die Ansprüche Gottes an mich, für deren Erfüllung mir die Kraft fehlt. Es gibt mir keine Kraft, um den Ansprüchen zu entsprechen; und wenn ich darin versage, verurteilt es mich vollständig. So wird das Gesetz zu einem Mittel, die Heiligkeit Gottes, meine Schwachheit und in seiner Folge meiner Verurteilung zu zeigen, wobei es selbst heilig ist sowie Leben und Segen denen gibt, die es halten.

So wird offenbar, dass der Gläubige Befreiung vom Gesetz nötig hat. Und nicht nur das, er braucht eine andere Unterstützung, um Frucht für Gott bringen zu können. Vers 4 macht sehr deutlich, dass Gott den Wunsch hat, dass sein Volk Frucht für Ihn hervorbringt und dadurch zu seiner Freude ist. Damit das möglich wird, brauchen wir Befreiung von Sünde, Gesetz und Fleisch.

Das führt uns zu dem grossen Thema des siebten Kapitels, in dem wir Gottes Weg der Befreiung von der Knechtschaft des Gesetzes lernen. Wir sehen auch, dass ein neues Band zwischen dem Gläubigen und dem auferstandenen Christus geformt worden ist, damit wir Frucht für Gott hervorbringen. Das Kapitel schliesst mit der Erfahrung, durch die wir hindurchgehen müssen, um unser wahres Bedürfnis kennenzulernen, damit wir Gottes Weg der Befreiung annehmen.

Nein, Joel, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann wirst Du dies nicht tun.
Lies doch einmal das ganze Kapitel7 vom Römerbrief. Gottes Wort widerspricht sich nicht.

Liebe Grüsse

Waldemar

Schääfchen Schääfchen
Insider
erstellt am: 26. 1. 10, 19:28 Uhr

Hallo Watau

Ja, das habe ich ja schon verstanden. Aber wenn ja im Alten Testament, im Gesetz, den 10 Geboten, vom Samstag als Sabbat die Rede ist, und im Neuen Testament vom Sonntag, dann leben wir ja entweder nach dem neuen Testament (Sonntag) oder nach den 10 Geboten. Ich verstehe ja, warum wir am Sonntag feiern. Doch trotzdem ist das ja ein anderer Tag als in den 10 Geboten. Jetzt wollen wir Jesus nachfolgen und somit am Sonntag feiern, doch die 10 Gebote sind doch auch heute noch gültig, die sollten wir auch versuchen zu halten (Samstag) (ich weis, dass das unmöglich ist, aber anzustreben)?

vielleicht habe ich wieder etwas falsch verstanden, und du hast mir schon geantwortet, dann tuts mir leid, wenn ich nicht ganz nachkomme oder meine Frage unklar stelle ;-)

Joel Joel
Abgemeldet
erstellt am: 26. 1. 10, 20:04 Uhr

Schääfchen
Ja, das habe ich ja schon verstanden. Aber wenn ja im Alten Testament, im Gesetz, den 10 Geboten, vom Samstag als Sabbat die Rede ist, und im Neuen Testament vom Sonntag, dann leben wir ja entweder nach dem neuen Testament (Sonntag) oder nach den 10 Geboten.
Im neuen Testament steht an keiner Stelle, dass der Sonntag an Stelle des Sabbats gesetzt wurde. Und die wenigen Stellen, welche im neuen Testament vom „ersten Tag der Woche“ sprechen, sind, wie ich oben erklärt habe, umstritten. Hier noch einige Informationen mehr dazu: Im Griechischen steht an den Stellen, die meist mit „erster Tag der Woche“ übersetzt werden, das Wort Sabbata. Dabei handelt es sich um die Mehrzahlform von Sabbaton (Sabbat). Aus irgendeinem Grund meinen nun die meisten christlichen Übersetzer, dass die Mehrzahl von Sabbat als Woche übersetzt werden darf. Das erscheint mir etwas konfus. Das wäre etwa so, wie wenn ich mit "Sonntage" eine Woche meine. :wink:

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 27. 1. 10, 11:30 Uhr

Hallo Joel,

Du schreibst:

Zitat
Und die wenigen Stellen, welche im neuen Testament vom „ersten Tag der Woche“ sprechen, sind, wie ich oben erklärt habe, umstritten.


Warum soll das umstritten sein?
Bitte schreib mir, wer sagt, dass dies, was ich geschrieben habe, umstritten ist. Für eine Quellenangabe wäre ich Dir sehr dankbar.

Ausser den Juden weiss ich nur, dass der Sabbat auch "Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA), es ist eine protestantische Freikirche, die im 19. Jahrhundert in den USA gegründet wurde, gehalten wird.

Liebe Grüsse

Waldemar

Forum > Bibel > Sonntag heilig halten?
Klicks: 4051 - Antworten: 81 | Seiten: « Zurück 1 [2] [3] [4] ... Weiter » »»

realone.ch ist ein Portal für Jugendliche, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Hier kannst du andere junge Christen kennen lernen und mit ihnen über Gott und die Welt diskutieren. Mit coolen Tools wie Chat, Forum oder PM's kannst du ganz einfach neue Kontakte knüpfen. Nach der Registrierung erhälst du ein eigenes Profil mit Gästebuch, PraiseBlog, Gallery und vieles mehr!
Wer sind wir? Hinter realone.ch steht ein junges Team, denen die Sache mit Jesus ernst ist. Die ganze Plattform wird privat finanziell unterstützt und ist keiner Religiösen Institution angeschlossen. Jedoch sind die meisten Christen aus schweizerischen Freikirchen. Wir sind davon Überzeugt, dass es nicht unsere guten Werke oder ein brav-bürgerliches Verhalten sind, die die Beziehung zu Gott möglich machen, sondern nur Jesus Christus selbst, der sich entschied, für uns sein Leben hinzugeben. Wenn er das nicht getan hätte, wären wir für immer von der Wahrheit getrennt. Die Vergebung unserer Fehler ist aber nicht das Ende vom Plan Gottes, sondern erst der Anfang des neuen Lebens mit Ihm, das er uns geschenkt hat. Unglaublich? Wir finden es einfach nur gewaltig! Wir möchten hier auf keinen Fall neue Lehren oder Philosophien verbreiten, sondern von dem reden, der unser Leben verändert hat, und von der Bibel, die trotz aller Vorwürfe ihre Aktualität nicht verloren hat und immer noch wie ein Pfeil mitten ins Herz trifft. Denn auch Brian Head Welch, ehemaliger Gitarrist der Rockband "Korn" meinte in einem Interview, zum Teil unter Tränen: "Es geht nicht um Religion, es geht nicht um eine Kirche, es geht nicht um mich. Es geht um das Buch des Lebens und jeder muss es beigebracht bekommen. Es ist ein verrücktes Buch, es macht Sachen wie das, was ihr seht: Es verändert einen Typen aus einer Rockband!" Neugierig? Dann schau dich doch mal ein bisschen auf der Seite um.
Jesus Christus liebt dich.