Abgemeldet
erstellt am: 06. 1. 10, 14:05 Uhr
Hallo Jonny,
dieser "Änderungen", oder wie Du schreibst "wo diese Thematik der Rolle der Frau in der Versammlung aufgearbeitet wurde", sind wohl bekannt. Wenn man einmal durch die Reihen der verschiedenen Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften geht, ob Freikirchlich oder nicht, kommt Traurigkeit im Herzen eines gläubigen Christen auf. Warum? Da wurde nicht nur die Rolle der Frau "aufgearbeitet", nein, da begegnet einem vieles, was nicht mehr mit dem Wort Gottes übereinstimmt.
Dies ist aber nicht nur eine Erscheinung unseres Jahrhunderts, wie Manuel Seibel schreibt. Schon in den Jahrhunderten vor uns, ja, bald nach dem die Versammlung des lebendigen Gottes an Pfingsten damals "geboren" wurde (Apg 2ff).
Mehr dazu möchte ich hier nicht schreiben, ich bin dabei auf meiner Seite ein Taschenbuch zu diesem Thema einzustellen. Eigentlich kann jeder, der seine Bibel unvoreingenommen und aufmerksam liest, feststellen.
Bazzri
Ich finde deine Auslegung Waldemar ganz gut. Nur muss auch gesagt sein, dass es sehr viele Kirchen (besonders Freikirchen) gibt, welche den weiblichen Mitgliedern die gleichen "Rechte" zugestehen wie den männlichen.
Es gibt in vielen Gemeinden ein Umschwung, wo diese Thematik der Rolle der Frau in der Versammlung aufgearbeitet wurde. Und in vielen ist es den Frauen auch erlaubt zu verkündigen, lehren, unterrichten, leiten.... auch gibt es viele Männer, die aufhören sollten zu Predigen, da sie nicht die Gabe dazu haben. Aber ebenso gibt es viele Frauen, welche die Gabe haben und deshalb auch verkündigen sollten.
Die Bibel, oder Heilige Schrift, ist, Gottes heiliges Wort. Oder hast Du da ein Problem? Von einem gläubigen Christen würde ich das nicht erwarten.
Wie oft beruft sich unser Herr, als Er über diese Erde ging, auf das Wort Gottes, wie oft zitiert Er es.
Sicher hast Du schon einmal das Buch Nehemia gelesen. Im 9. Kapitel lesen wir davon, dass, als Esra das Buch öffnete, das ganze versammelte Volk aufstand (V. 5). Welche Hochachtung hatten die Menschen vor den Heiligen Schriften. Wie weit bleiben wir da zurück.
Wir kennen 2. Tim 3,16, wo der Apostel Paulus an Timotheus schreibt: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben...". Er schreibt auch, warum uns das Wort gegeben ist.
Am Ende unserer Bibel lesen wir in Off 22, 18ff etwas, was wir Menschen unbedingt beachten sollten, denn auch uns, nicht nur den Gläubigen in Galatien gilt: "Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! denn was irgend ein Mensch sät, das wird er ernten...".
Gottes Wort ist ewig, kein Jota wird davon vergehen: "... also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mit gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe" (Jes 55,11).-
Wer von den Menschen wagt es da, am Wort Gottes herumzudeuteln, aufzuarbeiten, anzupassen oder wie man es auch nennen mag? Wer gab den Menschen dazu die Berechtigung oder den Auftrag?
Der Mensch hat wohl vergessen, mit wem er es zu tun hat. Ich bin sicher, Gott bringt sich in Erinnerung.
Liebe Grüsse
Waldemar