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Kopfbedekung bei Frauen im Gebet

F.R.O.G. F.R.O.G.
Insider
erstellt am: 04. 1. 10, 17:08 Uhr

Hallo zusammen.
Ich bin letztens auf die Bibelstelle 1.Korinther 11, 1- 16 gestossen. Ich werde jedoch aus der Aussage nicht schlau. Kann mir jemand erkläran was Paulus damit sagen will?

Danke.

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 05. 1. 10, 09:13 Uhr

Hallo Mirco,

der Zeit wegen nehme ich eine Auslegung zur Hilfe. Der gesamte Aufsatz wäre auch zu umfangreich.
Vielleicht können diese Zeilen Dir und auch anderen eine Hilfe zum Nachdenken sein. Wer Fragen hat darf mir auch per PM schreiben.
Dir ist bekannt, dass Gottes Wort an verschiedenen Stellen von dem Leib Christi, dem Haus Gottes usw. spricht? Gemeint ist damit die Kirche, Gemeinde oder Versammlung Gottes, oder auch die Versammlung des lebendigen Gottes. Die Bibel kennt keine Benennungen, also nicht die ev. oder kath.Kirche, Baptisten, Lutheraner, Pfingstgemeinden usw. Sie spricht allein von einer Kirche, Gemeinde oder Versammlung. Der Herr Jesus spricht in Matth 16,18, dass Er Seine Versammlung bauen wird. Er spricht nicht von zwei, drei oder mehr Versammlungen, Gemeinden oder Kirche. Jeder kann in Bibel selbst nachlesen, dass diese Versammlung oder Gemeinde immer nur in der Einzahl genannt wird.
Was die Menschen daraus gemacht haben ist beschämend. Das zu verstehen ist nicht einfach, besonders nicht mehr in unseren Tagen des Verfalls.

Von Kapitel 10,14 bis 11,16 geht es um die Ordnung und die Einrichtungen der Versammlung als dem Leib Christi. In bezug auf den "Leib" sowohl als auch auf das "Haus" unterscheidet sich der erste Brief an die Korinther wesentlich von dem an die Epheser. Der Epheserbrief zeigt uns die Versammlung, Gemeinde oder Kirche, wie sie "wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn". Er redet von ihr als einer "Behausung Gottes im Geiste", zeigt sie uns aber auch als den mit seinem verherrlichten Haupt im Himmel verbundenen Leib.

Demgegenüber betrachtet der erste Korintherbrief die Versammlung, Gemeinde oder Kirche Gottes als ein durch den Menschen errichtetes Haus. Hier ist der Mensch verantwortlich für die beim Bauen verwendeten Stoffe (findes man in Kap. 3) und auch für die Ordnung, die in diesem Hause herrschen soll.
Vers 1 des 11. Kapitels gehört wahrscheinlich auch zu Kap. 10. Der Apostel hatte gerade davon gesprochen, wie er versucht hatte, alle seine Handlungen daraufhin zu prüfen, welche Wirkung sie möglicherweise auf andere haben. So bitte er die Korinther, und nicht nur die Korinther, alle gläubigen Christen, ihm nachzufolgen, wie er auch Christus nachfolgt. Er gab persönliche Vorteile und Anrechte auf, um anderen zu helfen. Das sollten auch die Korinther tun, anstatt selbstsüchtig sich ihrer Freiheit zu rühmen. Das hindert nur das Evangelium Christi und bereitet dem schwachen Bruder Anstoss.

Um erklären zu können, was sich für den Mann im Gegensatz zur Frau und umgekehrt, für die Frau im Gegensatz zum Mann, schickt, ob eine Kopfbedeckung richtig sei oder nicht, stellt der Apostel in Vers 3 zuerst die göttliche Ordnung vor, eine Rangordnung, wie sie von Gott gegeben ist. Die Linie der Unterordnung, die Gott zum Ausgangspunkt hat, verläuft wie folgt: Gott, Christus, der Mann, die Frau.
Der Mensch Christus hat Gott zum Haupt; der Mann, das männliche Geschlecht, hat Christus zum Haupt; die Frau, das weibliche Geschlecht, hat den Mann zum Haupt. Das will nicht sagen, dass die Frau ausserhalb dieser Rangordnung nicht unter der Autorität Christi stehe; aber wenn man von der durch Gott aufgestellten Rangordnung abweicht, gibt es Verwirrung. Wenn sich ein Mann in der Versammlung, Gemeinde auf dieser Erde widerrechtlich den Platz Christi aneignet, entrüstet man sich darüber. Und wenn eine Frau öffentlich predigt oder betet, nimmt sie widerrechtlich den Platz des Mannes ein, und vor Gott ist das genauso verwerflich. Es ist eine Beleidigung gegenüber der göttlichen Ordnung, wie sie bei der Schöpfung aufgestellt wurde. In 1. Korinther 14,34 und 1. Timotheus 2,11.12 sagt der Apostel ausdrücklich, welches der Platz des Stillschweigens und der Zurückhaltung ist, den die Frauen bewahren müssen. In der Stelle der ersten Timotheus-Briefes gibt er den Grund für seine Anweisung an.

Kopfbedeckung und Stellung der Frau in der Öffentlichkeit.
Verse 4-6: Es war etwas Neues, eingeführt durch das Christentum, dass der Mann in der Gegenwart Gottes das Haupt unbedeckt haben sollte. Im Judentum trugen die Männer eine Kopfbedeckung. Die Priester opferten mit bedecktem Haupt. (Siehe 2. Mose 29.6.9; 3. Mose 8,9.13) Bei den Heiden war es Brauch, dass die von bösen Geistern inspirierten Frauen fliegendes und wallendes Haar hatten. Auch das stand im Gegensatz zu der hier aufgestellten Ordnung. Im Christentum muss die Frau den Kopf bedeckt haben, wenn sie vor Gott erscheint.
Wenn sie beten oder weissagen, müssen die Frauen die Autorität des Mannes anerkennen. Es gab Frauen, die weissagten; wir haben ein Beispiel davon bei den Töchtern des Philippus (Apg 21,9). Die Frau hat somit ihren Platz, um zu beten und zu weissagen, aber nicht in der Öffentlichkeit, d.h. auch nicht in der Versammlung oder Gemeinde. Die Frau soll sich bedecken. Der Apostel zeigt die anhand des Haares, womit Gott sie bedeckt hat. Wenn sie in der Familie betet, muss sie den Kopf bedeckt haben, so wie die Töchter des Philippus, als sie im Haus ihres Vaters weissagten. Dieser Grundsatz gibt sowohl für das Beten als auch für das Weissagen gläubiger Frauen. Wenn eine Frau eine Gabe hat, muss sie sich darauf beschränken, diese in der Familie oder unter Frauen auszuüben.

Fortsetzung folgt.

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 05. 1. 10, 09:17 Uhr

Fortsetzung:

Die Engel als Zuschauer
Verse 6-10: Die Wichtigkeit des Gesagten zu zeigen, geht der Apostel auf die Schöpfung zurück. Der Mann ist Gottes Bild und Herrlichkeit; er muss seinen Kopf nicht bedecken. Die Frau ist des Mannes Herrlichkeit; sie ist von ihm genommen und ist um seinetwillen geschaffen worden, nicht er um ihretwillen. Die Engel sind Zeugen gewesen, auf welche Weise Gott den Mann und die Frau geschaffen hat, und wie Er dem Mann den Platz der Oberhoheit gegeben hat, bevor die Frau existierte. Sie haben gesehen, wie Er der Frau die Stellung als untergeordnete Hilfe gegeben hat, als Er sie schuf. Jetzt sind die Engel Zuschauer, auf welche Weise diese von Gott aufgestellt Ordnung beahctet wird. Was müssen die denken, wenn sie sehen, wie Frauen in der Öffentlichkeit auftreten, um zu predigen, und das sogar vor Männern?
Der 10. Vers sagt: "Darum soll die Frau eine Macht (d.h. ein Zeichen der Macht oder Gewalt, unter der sie steht) auf dem Haupt haben, um der Engel willen". Der Hinweis ist ganz einfach: ein Zeichen. Die Haare für sich allein genügen nicht; es braucht auf den Haaren irgendein Zeichen.
In all dem gibt die Frau den Engeln einen Anschauungsunterricht, und die Engel sollen unter den Christen keine Unordnung sehen. Das ganze Thema bezieht sich auch die Bescheidenheit, die Ordnung, den Anstand, und darauf, dass die Dinge an ihrem wahren Platz seien. Darum, um der Engel willen, soll die Frau auf ihrem Kopf ein Zeichen der Autorität, d.h. ein Zeichen der Unterwürfigkeit unter ihren Mann tragen.
Was den Ausdruck "Gottes Bild" im 7. Vers betrifft, bedeutet "Bild" etwas, das einen anderen darstellt. So stellt der Mann Gott dar, obwohl er stelbstverständlich darin gefehlt hat. Aber wenn er auch gefallen ist, behält er doch den Platz, den Gott ihm gegeben hat. Er wurde ohne Sünde geschaffen, aber ausserdem war er die Krönung der Schöpfung Gottes. Das trifft auf keinen Engel zu. Kein Engel war je der Mittelpunkt eines Systems um sich herum. Adam jedoch war es.

Gegenseitige Beziehung zwischen Mann und Frau
Verse 11.12: Hier haben wir sozusagen eine Milderung der Verse 7-9, damit der Mann sich gegenüber der Frau nicht eine masslose Autoritätsstellung herausnehme. Ausserhalb der Schöpfungsordnung gibt es gegenseitige Beziehungen zwischen ihnen, Beziehungen der Abhängigkeit des einen vom anderen. Der eine Teil ist nicht ohne den anderen im Herrn, und alles geht von Gott aus, der sie zu dem gemacht hat, was sie sind, ebenso wie ihre Beziehungen zueinander.

Was die Natur lehrt
Vers 13: Der Apostel beruft sich auf das natürliche Anstandsgefühl. Ist es anständig gegenüber Gott, wenn eine Frau mit unbedeckten Kopf betet?

Verse 14.15: Paulus erklärt und führt seinen Gedanken weiter aus, indem er sich auf die Natur beruft, um die Wichtigkeit der Belehrung dieses Abschnitts zu veranschaulichen. Das lange Haar ist eine Unehre für den Mann. Das war es ja auch für die Nasiräer. Der Nasiräer liess seine Haare wachsen, d.h. er vernachlässigte sich, indem er sich dem Willen Gottes hingab und auf seine Würde und seine Rechte als Mann verzichtete. Denn einerseits waren die langen Haare bei einem Mann das Zeichen, dass er seine eigene Persönlichkeit für nichts achtete, und anderseits ein Zeichen der Unterwerfung.
Im Gegensatz dazu ist das lange Haar eine Ehre für die Frau. Es ist ihr anstatt eines Schleiers, als ein Schmuck, gegeben.

Die Autorität der Versammlungen oder Gemeinden

Vers 16: Zur Unterstützung seiner Belehrung hat sich der Apostel auf die Ordnung in der Schöpfung berufen (Verse 7-9), auf die Natur oder das natürliche Empfinden für das, was sich geziemt (Verse 14.15). Im 16. Vers beruft er sich gewissermassen noch auf die Autorität der Versammlung oder Gemeinde. Wenn jemand Gefallen daran findet, dich dem zu widersetzen, was die Versammlungen oder Gemeinden als vor Gott geziemend entschieden haben, dann widersetzt sich ein solcher einer Autorität. Denn weder die Apostel noch die Versammlungen oder Gemeinden Gottes hatten die Gewohnheit, dass der Mann seinen Kopf bedecke und dass die Frauen unbedeckt beteten oder weissagten.

Wenn Du weitere Fragen hast, darfst Du mir auch per PM schreiben.

Liebe Grüsse

Waldemar

Bazzri Bazzri
Insider
erstellt am: 05. 1. 10, 18:37 Uhr

Ich finde deine Auslegung Waldemar ganz gut. Nur muss auch gesagt sein, dass es sehr viele Kirchen (besonders Freikirchen) gibt, welche den weiblichen Mitgliedern die gleichen "Rechte" zugestehen wie den männlichen.
Es gibt in vielen Gemeinden ein Umschwung, wo diese Thematik der Rolle der Frau in der Versammlung aufgearbeitet wurde. Und in vielen ist es den Frauen auch erlaubt zu verkündigen, lehren, unterrichten, leiten.... auch gibt es viele Männer, die aufhören sollten zu Predigen, da sie nicht die Gabe dazu haben. Aber ebenso gibt es viele Frauen, welche die Gabe haben und deshalb auch verkündigen sollten.


Vieles war zu Jesu (und zu Paulus) Zeit kulturell bedingt oder negativ behaftet (13-15) oder sollte den Schwächeren schützen. Ich persönlich sehe kein Problem darin, wenn eine Frau ohne Kopftuch betet oder im Dienst der Verkündigung steht. Der Mann mag in einer Beziehung das Haupt der Frau/Familie sein (sie lieben und sich für sie hingeben, wie Christus sich für die Gemeinde hingegeben hat!!) aber ich wüsste nicht, wieso es ihn entehren sollte, wenn seine Frau ohne Kopftuch betet (10)!


Ich glaube nicht, dass dies eine zu fortgeschrittene Emanzipation oder gar ein verwässertes Wort Gottes in vielen Kirchen ist.... vielleicht würde Paulus heute auch etwas anders schreiben....



nunja ein sehr schwieriges Thema und ich hab auch nicht DIE Lösung... viel wichtiger finde ich die Verse im 10. Kapitel 23-24
<<23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich, alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut. 24 Niemand suche das Seine, sondern das des anderen>>

watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 06. 1. 10, 12:04 Uhr

Hallo Jonny,

gerade erhalte ich per Mail von bibelpraxis.de, einen Beitrag zum Thema, welchen ich Dir / Euch nicht vorenthalten möchte:

Sollte man 1. Korinther 11 auch heute noch wörtlich anwenden?

Manuel Seibel


Immer wieder hat des der erste Brief an die Korinther "schwer". Denn er passt nicht mehr, wie man meint, in das kulturelle Umfeld des 21. Jahrhunderts (das allerdings meinte man schon im 19. und 20. Jahrhundert …). Wie soll man mit den ersten
Versen dieses Kapitels umgehen? Sollten wir sie wörtlich anwenden?


Wahrscheinlich gibt es keinen neutestamentlichen Brief, der auch unter praktizierenden Christen einen solch schweren Stand hat wie der 1. Korintherbrief. Anbei nur ein paar Beispiele, wo man immer mal wieder hört: Passt das noch ins moderne Bild des 21. Jahrhunderts:

Belehrungen im Korintherbrief, die angezweifelt werden

* 1. Korinther 4,8: Herrschen in und mit der Politik - eine Aufgabe von Christen?
* 1. Korinther 5: Was soll Hurerei (Unzucht, griechisch porneia) umfassen? Muss man erst heiraten, bevor ein Mann und eine Frau zusammenleben dürfen? Ist das nicht überholt in unserer Gesellschaft?
* 1. Korinther 6,9: Heute wissen wir doch - sagt man -, dass man gar nichts für seine sexuelle Orientierung kann (Weichlinge, Knabenschänder - Ausdrücke für die Beteiligten bei Homosexualität). Muss man diese Verurteilung solcher Praktik dann nicht relativieren?
* 1. Korinther 7,10.11: Man kann sich nicht mehr gegen Ehescheidungen schützen und muss sie in der heutigen Zeit akzeptieren. Oder?
* 1. Korinther 10,16: Man kann doch heute gar nicht mehr wissen, wie sich der andere moralisch und lehrmässig verhält. Es reicht doch wohl, dass jeder sich selbst prüft, ob er für das Abendmahl passend ist (vgl. 1. Kor 11,28) - eine gemeinsame
Verantwortung, eine Versammlungszucht (Gemeindezucht) kann nicht praktikabel sein.
* 1. Korinther 11,3-16: Ist das Gebot der Kopfbedeckung der Frau bei Beten und Weissagen nicht etwas fundamentalistisch? Das macht man doch heute nicht mehr.
* 1. Korinther 14 (1. Kor 13,8): Kann man das Sprachenreden wirklich beschränken in einer Zusammenkunft? Man muss doch berücksichtigen, was für Zustände in Korinth waren - heute sieht die Welt ganz anders aus. Und dass die Sprachen "aufhören" (abklingen, zur Ruhe kommen - dass es sie also gar nicht mehr gibt), davon spricht man sowieso nicht mehr.
* 1. Korinther 14,26: Es hat sich nicht bewährt, dass man in den Zusammenkünften Freiheit gibt zur Belehrung usw. Das führt nur zu einem Durcheinander. Es ist besser, den Ablauf zu regulieren und festzulegen. Dann kann sich ein Bruder (oder eine Schwester - siehe nächster Punkt) wenigstens vorher vorbereiten und etwas Sinnvolles predigen. Das ist doch allemal besser als ein nichts sagender Vortrag von jemandem, der sich nicht konkret auf die Predigt vorbereitet hat.
* 1. Korinther 14,34-36: Damals sollten die Frauen schweigen in den Zusammenkünften als Versammlung (Gemeinde). Wie aber soll man das heute noch vertreten können, wo unsere Gesellschaft ganz anders tickt? Wir brauchen doch die Frauen mit ihren Gaben. Soll das alles brach liegen?

Vermutlich könnte man noch andere Beispiele bringen. Ich beschränkte mich jetzt auf die Frage, ob sich Frauen - Schwestern - auch heute noch im 21. Jahrhundert bedecken sollten, wenn sie beten und weissagen, sich also hörbar an Gott wenden oder
von Gott an Menschen. Dass sich diese Verse nicht auf die Zusammenkünfte als Versammlung (Gemeinde) beziehen können, macht 1. Korinther 14,34 deutlich: Dort sollen Frauen schweigen. Das bezieht sich offenbar auch auf Gebete (vgl. 1.
Kor 14,15; Psalm in Vers 26), nicht nur auf die Weissagung (Vers 29).

Wörtliche Auslegung?

Welche Hinweise führen mich dazu, diese Verse auch heute noch so anzuwenden, wie sie dort geschrieben werden:

1. Ein Grundsatz der Hermeneutik (Grundsatz der Bibelauslegung) ist, dass man alle Verse wörtlich auslegen muss, die nicht durch den Zusammenhang oder andere deutliche Hinweise bildlich, symbolisch etc. zu verstehen sind. Der Apostel Paulus spricht in diesen Versen von Haaren, von beten und weissagen, vom Abschneiden der Haare etc. Das sind alles Dinge, die man nur wörtlich verstehen kann.
2. Paulus spricht nicht einfach als Diener oder Vorbild in diesem Brief, sondern mit seiner apostolischen Autorität (1. Kor 1,1). Er spricht mit Autorität.
3. Paulus wendet sich nicht nur an die Gläubigen in Korinth, sondern an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen "an jedem Ort". Damit fällt die Argumentation wie ein Kartenhaus in sich zusammen, dass sich Paulus nur auf die
korinthischen Verhältnisse beschränkt habe. Natürlich nimmt er diese zum Anlass für die Belehrung, weitet sie aber zu Grundsätzen für alle Versammlungen (Gemeinden) damals aus.
4. Dieser Brief ist in den Kanon der Heiligen Schrift aufgenommen worden. Damit hat er nicht nur universelle Bedeutung, was seine regionale Bedeutung betrifft, sondern auch, was seine zeitliche Bedeutung betrifft. Dieser Brief gilt für alle Zeiten.

Was sind die Argumente des Apostels in diesem Abschnitt?

1. Vers 3. Schöpfungsordnung: Gott - Christus - Mann - Frau: Diese Ordnung hat sich bis heute nicht verändert.
2. Vers 4: Grundsatz - ein bedeckter betender oder weissagender Mann entehrt sein Haupt - Christus.
3. Vers 5: Grundsatz - eine unbedeckt betende oder weissagende Frau entehrt ihr Haupt - den Mann.
4. Vers 6: Grundsatz - eine solche Handlung ist für eine Frau schändlich.
5. Vers 7: Grundsatz - der Mann ist Repräsentant Gottes und macht die Autorität Gottes (Herrlichkeit) sichtbar, ehrt Gott: Das soll gesehen werden, daher keine Bedeckung.
6. Vers 7: Grundsatz - die Frau ist Herrlichkeit des Mannes - aber der Mann soll nicht gesehen werden, sondern Gott.
7. Vers 8: Schöpfungsordnung: Die Frau wurde durch den Mann (Adam), nicht umgekehrt.
8. Vers 9: Schöpfungsordnung: Der Mann wurde nicht um der Frau willen geschaffen, sondern umgekehrt. Diese Ordnung hat sich bis zum 1. Jahrhundert und auch bis zum 21. Jahrhundert nicht verändert.
9. Vers 10: Resümee: Die Frau soll eine Macht auf dem Kopfe haben um der Engel wegen - die die Hüter der Schöpfungsordnung sind. Sie sind in der ersten Schöpfung die höchsten Wesen und wachen über diese Schöpfungsordnung.
10. Erst in Vers 11 verlässt der Apostel diese Schöpfungsordnung und zeigt, damit der Mann keine falsche Vorstellung über
sich und die Frau hat: Im Herrn - in der neuen Schöpfung - gibt es keine Unterschiede mehr (vgl. Kol 3,11; Gal 3,28).
11. Vers 12: Schöpfungsordnung: Frau ist vom Mann - biologische Ordnung: Der Mann wird von einer Frau geboren. Damit bestätigt Paulus das in Vers 11 gesagte.
12. Vers 13: Persönliches Wertesystem: Es ist nicht anständig, dass eine Frau unbedeckt zu Gott betet.
13. Vers 14: Auch das natürliche Empfinden muss dahin führen. Dieses natürliche Empfinden kann natürlich heute vollkommen unnatürlich werden (vgl. z.B. 2. Tim 3,3) - aber damals war das von Gott gegebene natürliche Empfinden so.

Schon in Israel war es so, denn der Mann hatte nur dann langes Haar, wenn er sich als Nasiräer Gott geweiht hatte (vgl. 4. Mo 6,5). Absalom mit seinem langen Haar, mit dem er in den Zweigen einer Terebinthe hängen blieb (vgl. 2. Sam 18,9), dient als abschreckendes Beispiel. Aber für einen Gläubigen sollte das natürliche Empfinden durch Gott selbst bewirkt werden - und da führt es zu einem Empfinden der Unehre im Blick auf einen langhaarigen Mann und auf eine kurzhaarige Frau.
14. Vers 15: Gott hat der Frau langes Haar als natürlichen Schleier gegeben. Denn ihre Stellung in der Schöpfungsordnung ist, sich zu verbergen und nicht im Mittelpunkt zu stehen.
15. Vers 16: Man kann über diese Dinge streiten, wenn man sich den Anweisungen des Apostels nicht unterordnen will. Aber die Korinther sollten als Resümee wissen: Weder Paulus und seine Mitarbeiter noch die anderen Versammlungen (Gemeinden) hatten die Gewohnheit nicht, dass der Mann langes Haar und die Frau kurzes Haar trug, dass der Mann sich beim Beten und Weissagen bedeckte und die Frau nicht.

Zusammenfassung

Die Argumente von Paulus beziehen sich also auf die Schöpfungsordnung und ihre Folgerungen, auf das persönliche Beurteilen, auf das natürliche Empfinden und auf die Gewohnheit der Apostel und der anderen Versammlungen (Gemeinden). Man mag aufgrund der persönlichen Beurteilung und des natürlichen Empfindens zu anderen Überlegungen kommen als Paulus. Dennoch bleibt bis heute

1. seine apostolische Autorität bestehen, mit der er

2. die Schöpfungsordnung als Grund für dieses Verhalten anführt, genauso wie

3. die Gewohnheit des Apostels und

4. die Gewohnheit der übrigen Versammlungen (Gemeinden) damals.

Sollte uns das nicht ausreichen, um auch heute diesen direkten Anweisungen Gottes durch seinen Apostel Folge zu leisten?
Wer anfängt, an einer Stelle die Anordnungen Gottes abzuschwächen oder wegzustreichen, hat kein Mittel mehr in der Hand,
1. anderen ein solches Vorgehen an anderer Stelle zu verwehren und
2. wird sich immer dann, wenn es ihm selbst nicht gefällt, auch an anderen Stellen diese Abschwächungen zu erlauben.
3. Dann hat das Wort seine Kraft über mein Leben verloren. Wie sagte mal jemand: Wenn ich anfange, das Wort Gottes zu beurteilen, hört das Wort Gottes auf, mich zu beurteilen.

Soweit der Beitrag.

Liebe Grüsse

Waldemar


watau watau
Abgemeldet
erstellt am: 06. 1. 10, 14:05 Uhr

Hallo Jonny,

dieser "Änderungen", oder wie Du schreibst "wo diese Thematik der Rolle der Frau in der Versammlung aufgearbeitet wurde", sind wohl bekannt. Wenn man einmal durch die Reihen der verschiedenen Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften geht, ob Freikirchlich oder nicht, kommt Traurigkeit im Herzen eines gläubigen Christen auf. Warum? Da wurde nicht nur die Rolle der Frau "aufgearbeitet", nein, da begegnet einem vieles, was nicht mehr mit dem Wort Gottes übereinstimmt.
Dies ist aber nicht nur eine Erscheinung unseres Jahrhunderts, wie Manuel Seibel schreibt. Schon in den Jahrhunderten vor uns, ja, bald nach dem die Versammlung des lebendigen Gottes an Pfingsten damals "geboren" wurde (Apg 2ff).

Mehr dazu möchte ich hier nicht schreiben, ich bin dabei auf meiner Seite ein Taschenbuch zu diesem Thema einzustellen. Eigentlich kann jeder, der seine Bibel unvoreingenommen und aufmerksam liest, feststellen.

Bazzri
Ich finde deine Auslegung Waldemar ganz gut. Nur muss auch gesagt sein, dass es sehr viele Kirchen (besonders Freikirchen) gibt, welche den weiblichen Mitgliedern die gleichen "Rechte" zugestehen wie den männlichen.
Es gibt in vielen Gemeinden ein Umschwung, wo diese Thematik der Rolle der Frau in der Versammlung aufgearbeitet wurde. Und in vielen ist es den Frauen auch erlaubt zu verkündigen, lehren, unterrichten, leiten.... auch gibt es viele Männer, die aufhören sollten zu Predigen, da sie nicht die Gabe dazu haben. Aber ebenso gibt es viele Frauen, welche die Gabe haben und deshalb auch verkündigen sollten.


Die Bibel, oder Heilige Schrift, ist, Gottes heiliges Wort. Oder hast Du da ein Problem? Von einem gläubigen Christen würde ich das nicht erwarten.

Wie oft beruft sich unser Herr, als Er über diese Erde ging, auf das Wort Gottes, wie oft zitiert Er es.
Sicher hast Du schon einmal das Buch Nehemia gelesen. Im 9. Kapitel lesen wir davon, dass, als Esra das Buch öffnete, das ganze versammelte Volk aufstand (V. 5). Welche Hochachtung hatten die Menschen vor den Heiligen Schriften. Wie weit bleiben wir da zurück.
Wir kennen 2. Tim 3,16, wo der Apostel Paulus an Timotheus schreibt: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben...". Er schreibt auch, warum uns das Wort gegeben ist.
Am Ende unserer Bibel lesen wir in Off 22, 18ff etwas, was wir Menschen unbedingt beachten sollten, denn auch uns, nicht nur den Gläubigen in Galatien gilt: "Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! denn was irgend ein Mensch sät, das wird er ernten...".
Gottes Wort ist ewig, kein Jota wird davon vergehen: "... also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mit gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe" (Jes 55,11).-
Wer von den Menschen wagt es da, am Wort Gottes herumzudeuteln, aufzuarbeiten, anzupassen oder wie man es auch nennen mag? Wer gab den Menschen dazu die Berechtigung oder den Auftrag?
Der Mensch hat wohl vergessen, mit wem er es zu tun hat. Ich bin sicher, Gott bringt sich in Erinnerung.

Liebe Grüsse

Waldemar

Bazzri Bazzri
Insider
erstellt am: 06. 1. 10, 18:11 Uhr

watau
Die Bibel, oder Heilige Schrift, ist, Gottes heiliges Wort. Oder hast Du da ein Problem? Von einem gläubigen Christen würde ich das nicht erwarten.
...
2. Tim 3,16, wo der Apostel Paulus an Timotheus schreibt: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben...".
...
Wer von den Menschen wagt es da, am Wort Gottes herumzudeuteln, aufzuarbeiten, anzupassen oder wie man es auch nennen mag? Wer gab den Menschen dazu die Berechtigung oder den Auftrag?
Der Mensch hat wohl vergessen, mit wem er es zu tun hat. Ich bin sicher, Gott bringt sich in Erinnerung.

Ja ich folge Jesus nach und ich habe definitiv ein Problem damit!!
Die Bibel ist Gottes Wort, das Wort ist ewig – Ja!
Wir haben zu wenig Ehrfurcht vor Gott – Ja!
Aber dennoch habe ich mit einigen Stellen Mühe! Was nicht bedeutet, dass Ich Gott nicht achte, oder das Wort so anpasse, wie es mir gefällt. Ich kann mir eifach nicht vorstellen, so wie ich meinen Herrn in den letzten Jahren näher kennenlernte, dass es ihm heutzutage eine Rolle spielt, ob ein Mann / eine Frau beim Gebet eine Kopfbedeckung trägt oder nicht. Zu der Zeit des Apostels mag dahinter ja noch eine gewichtige Symbolik / Wertvorstellung gesteckt haben (Haupt, Ehre....). Aber die ist doch irgendwann in den letzten 2000 Jahren verloren gegangen. Ich habe das Gefühl heutzutage würde man sich nur aus dem Grund daran halten "Es steht halt einfach so in der Bibel".

Ich habe mich noch nie richtig ausführlich mit dem ganzen Thema befasst und die Stellen im persönlichen Bibellesen als *ungeklärt* ruhen gelassen. Auch als es in unserer Gemeinde aufgearbeitet wurde, hab ich das nicht wirklich mitbekommen.
Klar, es 1:1 so nehmen wie es da steht, ohne sich Gedanken zu machen ist der einfachste Weg... aber das widerstrebt mir! Und ich kann es irgendwie nicht glauben, dass Frauen nicht lehren sollen! Es gibt soo viele Frauen, die Brennen für den Herrn... warum sollten sie in der Gemeinde schweigen müssen?
[Edit: Ich weiss nicht, ob du schon Predigten von Frauen gehört hast, aber wenn Gott durch so eine Predigt zu mir spricht, mir neue Dinge aufzeigt, mein Herz in Brand setzt, dann fällt es mir unheimlich schwer diese Stellen wörtlich zu nehmen! ]


Bibel
1.Kor. 14.3ff: ...sollen die Frauen in der Gemeinde schweigen... ...denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde/Versammlung zu reden.
Aber es ist doch in der Gegenwart nicht (mehr) schändlich für eine Frau! Haben sie denn weniger Eingebung, Erkenntnis? oder gar weniger Heiliger Geist?

Verstehst du mein Dilemma? Es gibt diese vermeintlich eindeutigen Stellen, anderseits widerstrebt es mir und so wie ich meinen Herrn kenne total...
Und dann gibt es viele, viele gläubige Christen (Väter und Mütter im Glauben), welche sich ehrlich und objektiv damit befassten und zum Schluss gekommen sind, dass dies heute so nicht mehr gilt. Mag sein, dass du selbst keine solche Personen kennst, aber glaubst du denn etwa, die liegen alle falsch, hätten im Gebet nicht richtig auf Gott gehört und ihren eigenen Weg durchgezogen??


Und ja ich bete darum, dass Gott mir persönlich zeigt, was denn heute (noch) gilt!



au en liebe Gruess, Johnny

F.R.O.G. F.R.O.G.
Insider
erstellt am: 06. 1. 10, 20:15 Uhr

Vielen dank für die bisherigen Antworten.
Auch wenn ichs nicht immer gerade verstanden habe;) Aber so richtig geklährt ists noch nicht. Unser Prediger meint es sei nicht so zeitgemäs, aber er verstände es auch nicht ganz. Aber ich habe immer gemeint, das die Bibel, so zu sagen; "Zeitlos" sei. Aber ich bin noch nicht so weit, und kenne die Bibel noch nicht so gut. Darum hat mich dieser Text auch stuzig gemacht, weil z.B. die 10. Gebote gelten heute und in Zukunft immer noch.

CHrist1291 CHrist1291
Fairkeeper
erstellt am: 07. 1. 10, 11:08 Uhr

Ich verstehe diesen Abschnitt überhaupt nicht. Der Rest des 1.Koritherbriefs verstehe ich soweit. Aber genau dieser Teil passt irgendwie überhaupt nicht zum Rest. Ich kenne keine andere Stelle, an der Paulus sagt, dass er mit sich diskutieren lässt über ein bestimmtes Thema.

1.Kor. 11,13/16
13) Urteilt bei euch selbst, ob es sich ziemt, dass eine Frau unbedeckt vor Gott betet.
16) Ist jemand unter euch, der Lust hat, darüber zu streiten, so soll er wissen, dass wir diese Sitte nicht haben, die Gemeinde Gottes auch nicht.


Gleich den nächsten Abschnitt beginnt er mit den Worten:

1.Kor 11,17
Dies aber muss ich befehlen...
Das klingt für mich, wei wenn er den vorhergehenden Abschnitt als Empfehlung geschrieben hat (ähnlich, wie er es bei der Ehelosigkeit in Kapitel 7 tut).

Paulus spricht hier tatsächlich ein Machtwort, aber wieso macht er diesen Rückzieher am Schluss? Den anscheinend sahen die Korinther eben gerade keine natürliche Schöpfungsordnung hinter einem bedecktem Frauenkopf, sonst hätte Paulus das ja gar nicht erwähnen müssen. Warum für er das also als Argument an? Das ist nichts als verschossene Energie!

Für mich ist klar, warum Paulus das anordnet (wurde gut von Watau erklärt), aber das Ende stellt noch ein Fragezeichen dar.

Das zweite, was ich nicht verstehe ist, wie Paulus als gläubiger Jude dazu kommt, die Kopfbedeckung des Mannes einfach zu verbieten. Bis heute ist gerade dieses Verhüllen des Kopfes ein Ausdruck höchster Demut vor Kopf! Nach jüdischem Verständnis ist der Mensch vor Gott so klein, dass er sich vor der Heiligkeit Gottes verhüllen muss um nicht sterben zu müssen. Warum hebt das Paulus ohne Begründung auf? Sonst erklärt er doch immer ausführlich, warum bestimmte Bräuche nicht mehr nötig sind, da sie durch Christus erfüllt wurden.

gby

aya aya
Insider
erstellt am: 08. 1. 10, 19:53 Uhr

Zitat
Waldemar. Wenn eine Frau eine Gabe hat, muss sie sich darauf beschränken, diese in der Familie oder unter Frauen auszuüben.

Dem kann ich mich nicht anschliessen.
Zitat
Unsere Schwester Phöbe, die im Dienst der Gemeinde von Kenchreä steht( und euch diesen Brief überbringen wird) dürft ihr vertrauen. Römer 16.1

Zitat
Grüsset Andronikus und Junias, meine Verwandten und meine Mitgefangenen, welche unter den Aposteln ausgezeichnet sind, die auch vor mir in Christo waren. Römer 16.7

Den mänlichen Namen Junias gibt es seit dem 13 Jahrhundert.Vorher war es ein Frauenname. Folglich war eine Frau eine Apostolin.
Siehe auch:http://de.wikipedia.org/wiki/Junia_%28Apostel%29
Ein Apostel der nur in der Familie wirkt? Für mich unwahrscheinlich.
Vor ein paar Wochen habe ich im Intermet eine Auslegung gefunden. Mir ist eine Riesenlast vom Herzen gefallen. Lest es doch bitte.
http://www.molthagen.de/content/view/31/365/
http://www.molthagen.de/content/view/29/363/
Warum diskutieren hier eigentlich nur Männer?
bye

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realone.ch ist ein Portal für Jugendliche, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Hier kannst du andere junge Christen kennen lernen und mit ihnen über Gott und die Welt diskutieren. Mit coolen Tools wie Chat, Forum oder PM's kannst du ganz einfach neue Kontakte knüpfen. Nach der Registrierung erhälst du ein eigenes Profil mit Gästebuch, PraiseBlog, Gallery und vieles mehr!
Wer sind wir? Hinter realone.ch steht ein junges Team, denen die Sache mit Jesus ernst ist. Die ganze Plattform wird privat finanziell unterstützt und ist keiner Religiösen Institution angeschlossen. Jedoch sind die meisten Christen aus schweizerischen Freikirchen. Wir sind davon Überzeugt, dass es nicht unsere guten Werke oder ein brav-bürgerliches Verhalten sind, die die Beziehung zu Gott möglich machen, sondern nur Jesus Christus selbst, der sich entschied, für uns sein Leben hinzugeben. Wenn er das nicht getan hätte, wären wir für immer von der Wahrheit getrennt. Die Vergebung unserer Fehler ist aber nicht das Ende vom Plan Gottes, sondern erst der Anfang des neuen Lebens mit Ihm, das er uns geschenkt hat. Unglaublich? Wir finden es einfach nur gewaltig! Wir möchten hier auf keinen Fall neue Lehren oder Philosophien verbreiten, sondern von dem reden, der unser Leben verändert hat, und von der Bibel, die trotz aller Vorwürfe ihre Aktualität nicht verloren hat und immer noch wie ein Pfeil mitten ins Herz trifft. Denn auch Brian Head Welch, ehemaliger Gitarrist der Rockband "Korn" meinte in einem Interview, zum Teil unter Tränen: "Es geht nicht um Religion, es geht nicht um eine Kirche, es geht nicht um mich. Es geht um das Buch des Lebens und jeder muss es beigebracht bekommen. Es ist ein verrücktes Buch, es macht Sachen wie das, was ihr seht: Es verändert einen Typen aus einer Rockband!" Neugierig? Dann schau dich doch mal ein bisschen auf der Seite um.
Jesus Christus liebt dich.