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Ist Maitreya der Antichrist?

Daniel Israel Daniel Israel
Insider
erstellt am: 12. 2. 09, 23:22 Uhr

In diesem Thread fingen wir an über Maitreya zu sprechen:

http://www.realone.ch/?id=4&action=show_answers&fid=8&tid=1520&page=1

Hier soll es nun weitergehen; doch erst nochmal die Links zu diesem "lieben Mann":

Zitat

Hier mal ein paar allgemeine Sachen: http://www.share-berlin.de/

Ab Seite 45 wird es hier so richtig interessant:
http://www.shareinternational-de.org/images/ankunft-maitreya.pdf

Hier gibt's auch noch ein kleines Video von Walter Veith zum Thema, leider nur auf Englisch:
http://www.youtube.com/watch?v=a4zhT-LYcsc

Hier mal noch der Zahlenwert: http://www.youtube.com/watch?v=BVkusRzq4Xo

Luchs Luchs
Fairkeeper
erstellt am: 13. 2. 09, 00:07 Uhr

Ich habe einen ziemlich kritischen Artikel gefunden. Er schreibt Maitreya sozusagen nur auf die Phantasie von Benjamin Creme. Die Erscheinung Maitreyas in Nairobi wird zum Beispiel so beschrieben:

Zitat
Als Beispiel für Cremes Berichte von Erscheinungen Maitreyas sollen hier die Ereignisse dargestellt werden, die sich am 11. Juni 1988 in Nairobi abgespielt haben. Die hier gesehene "Erscheinung" ist diejenige Selbstoffenbarung "Maitreyas", die im Schrifttum von Creme am häufigsten und breitesten zitiert wird, was sich unter anderem daraus begründet, dass die Nairobier Erscheinung das einzige Offenbarungsereignis war, das fotographisch festgehalten wurde. Die in Nairobi entstandenen Aufnahmen "Maitreyas" zieren denn auch zahllose Artikel Cremes und der Seinen.

Ort der Handlung war die "Church of Bethlehem" in einem Nairobier Armenviertel, welche von Mary Akatsa, einer Predigerin und Heilerin, in einem eigenwilligen charismatischen Stil geführt wird. Akatsas Gemeinde ist insbesondere berühmt für Heilungswunder, was ihr mitunter grössere Menschenmengen zuführt.

Im Juni 1988 fand nun in Nairobi eine Grossevangelisation des Missionswerkes Christus für alle Nationen mit dem pfingstlichen Heilungsprediger Reinhard Bonnke statt. Bonnke bedient genau dasselbe Segment wie Akatsa, heilungssuchende Menschen, und verspricht dieselbe Leistung, übernatürliche Heilung im Rahmen von Massenveranstaltungen. Mary Akatsa sah sich so im Juni 1988 mit der Situation konfrontiert, zwischenzeitlich Konkurrenz von einem Heiler erhalten zu haben, dessen Ruf ihm in Schwarzafrika im allgemeinen vorauseilt und ihm Publikum in den Zehntausenden, ja Hunderttausenden heranbringt.

Bonnke hat nun im Rahmen dieser Evangelisationskampagne, wie üblich für seinen Stil, zwecks Steigerung der Erwartungen und zum Erhalt der Treue des Publikums auf spätere Abende hin ganz besondere Erlebnisse angekündigt. So hob Bonnke das Datum des 11. Juni gesondert hervor, an welchem sich Christus auf besondere Weise zeigen würde. In Bonnkes Sprache meint diese Ankündigung ein Sich-Zeigen von Christus durch aussergewöhnlich zahlreiche Wunder während des Gottesdienstes.

Am 11. Juni hat aber auch Mary Akatsa Wunderbares anzukünden. Sie erklärt während des Gottesdienstes ihrem Publikum, dass es ein Wunder erwarten solle, weil ein sehr wichtiger Gast kommen und ihr eine lebenswichtige Botschaft geben würde.

Da tritt ein weissgekleideter Mann südarabischer Physiognomie auf der Bühne auf, der für das einfache Publikum in Nairobi wie ein Palästinenser erscheinen mag. Und die Menschen erkennen, was gemeint ist, begrüssen den Unbekannten als Jesus von Nazareth und verehren ihn.

Die "lebenswichtige Botschaft" dieses "Jesus" besteht in folgendem: "Ich flehe euch an, in eurem Glauben standhaft zu bleiben, weil die Welt nicht mehr sein wird. Wir nähern uns der Zeit des Königreichs der Himmel. Aber vorher werde ich zurückkommen und euch Segnungen bringen. Bitte respektiert Mary, weil sie eine wahre Vertreterin des Höchsten ist". Ausserdem weist "Jesus" darauf hin, nach den Lehren der Bibel zu leben. Nach dieser Ansprache verlässt "Jesus" das Gelände, besteigt einen Bus und verschwindet.

Diese Geschichte ist Benjamin Creme zur Kenntnis gekommen, worauf er den in Nairobi erschienenen "Jesus" mit seinem "Maitreya" identifizierte. Diese Identifikation wurde Creme von seinem Meister telepathisch bestätigt.

Quelle: http://www.relinfo.ch/creme/info.html

Daniel Israel Daniel Israel
Insider
erstellt am: 13. 2. 09, 05:28 Uhr

Vielen Dank!! Ja, wenn der Bonnke dabei ist, dann muss Maitreya der Antichrist sein.

teetrinker teetrinker
Insider
erstellt am: 13. 2. 09, 08:38 Uhr

Daniel Israel
Vielen Dank!! Ja, wenn der Bonnke dabei ist, dann muss Maitreya der Antichrist sein.
a) Was hast du gegen Bonnke?
b) Du bist gar nicht auf Luchs Kritik eingegangen. Du siehst nur die Teile des Textes die deine Theorie unterstützen? Was ist mit den anderen, 'dass alles nur auf der Fantasie von Creme beruht'?

Daniel Israel Daniel Israel
Insider
erstellt am: 13. 2. 09, 08:49 Uhr

Bonnke ist ein hochgradiger Betrüger, genau wie Benny Hinn. Wohlstandsevangelium, und dafür den Zehnten fordern, genau so läuft das. Und dann noch Maitreya als Jesus darstellen: Satanischer geht es echt nicht mehr!! Und ja: Diese Schrift ist mir eine gute Bestätigung. Also wenn dir da kein Licht aufgeht, dann tust du mir leid.

teetrinker teetrinker
Insider
erstellt am: 13. 2. 09, 08:58 Uhr

Daniel Israel
Bonnke ist ein hochgradiger Betrüger, genau wie Benny Hinn. Wohlstandsevangelium, und dafür den Zehnten fordern, genau so läuft das.
Möglich - habe gerade nicht die Zeit mich damit auseinanderzusetzen.
Daniel Israel
Und dann noch Maitreya als Jesus darzustellen: Satanischer geht es echt nicht mehr!!
Dachte ich mir dass du das so verstanden hast. Aber das steht eben nicht in dem Text. Das hast du falsch verstanden. Lies ihn nochmals etwas langsamer durch.
Daniel Israel
Und ja: Diese Schrift ist mir eine gute Bestätigung. Also wenn dir da kein Licht aufgeht, dann tust du mir leid.
Hör mal auf mit dem Mitleid. Das wirkt so von oben herab.

Luchs Luchs
Fairkeeper
erstellt am: 13. 2. 09, 09:55 Uhr

Daniel Israel
Vielen Dank!! Ja, wenn der Bonnke dabei ist, dann muss Maitreya der Antichrist sein.

Bonnke spielt in diesem Text allerdings nur eine Nebenrolle. Er bewirkt lediglich, dass Akatsa sich ebenfalls etwas aussergewöhnliches ausdenken muss um ihre Zuschauer behalten zu können...

CHrist1291 CHrist1291
Fairkeeper
erstellt am: 13. 2. 09, 12:11 Uhr

Denn es werden viele unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin Christus und werden viele irreführen. [Schlachter]

Hm, nur weil sich jemand als Jesus ausgibt ist er nicht unbedingt der Antichrist. Klar, so etwas darf man unter keinen Umständen tun und hat mit Jesu Lehre rein gar nichts zu tun, aber für mich ist das ein bischen wenig Material um direkt auf den Antichristen zu schliessen.

Daniel Israel Daniel Israel
Insider
erstellt am: 13. 2. 09, 12:45 Uhr

Für mich ist der Fall ganz klar; andere dürfen aber schon noch rätseln.

Luchs Luchs
Fairkeeper
erstellt am: 13. 2. 09, 12:53 Uhr

Daniel Israel
Für mich ist der Fall ganz klar; andere dürfen aber schon noch rätseln.

Für mich ist der Fall lange nicht so klar. Da ist eine "Evangelistin" unter Zugzwang und findet jemanden, der sich gegen Bezahlung als Jesus ausgibt (bzw. muss er das nicht einmal aussprechen, die Leute glauben es sowieso).
Benjamin Creme hört von der Geschichte und hat einen "Beweis" mehr für seine Theorie. So klingt das für mich: nach einem Hirngespinst.

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