Fairkeeper
erstellt am: 13. 2. 09, 00:07 Uhr
Ich habe einen ziemlich kritischen Artikel gefunden. Er schreibt Maitreya sozusagen nur auf die Phantasie von Benjamin Creme. Die Erscheinung Maitreyas in Nairobi wird zum Beispiel so beschrieben:
Zitat
Als Beispiel für Cremes Berichte von Erscheinungen Maitreyas sollen hier die Ereignisse dargestellt werden, die sich am 11. Juni 1988 in Nairobi abgespielt haben. Die hier gesehene "Erscheinung" ist diejenige Selbstoffenbarung "Maitreyas", die im Schrifttum von Creme am häufigsten und breitesten zitiert wird, was sich unter anderem daraus begründet, dass die Nairobier Erscheinung das einzige Offenbarungsereignis war, das fotographisch festgehalten wurde. Die in Nairobi entstandenen Aufnahmen "Maitreyas" zieren denn auch zahllose Artikel Cremes und der Seinen.
Ort der Handlung war die "Church of Bethlehem" in einem Nairobier Armenviertel, welche von Mary Akatsa, einer Predigerin und Heilerin, in einem eigenwilligen charismatischen Stil geführt wird. Akatsas Gemeinde ist insbesondere berühmt für Heilungswunder, was ihr mitunter grössere Menschenmengen zuführt.
Im Juni 1988 fand nun in Nairobi eine Grossevangelisation des Missionswerkes Christus für alle Nationen mit dem pfingstlichen Heilungsprediger Reinhard Bonnke statt. Bonnke bedient genau dasselbe Segment wie Akatsa, heilungssuchende Menschen, und verspricht dieselbe Leistung, übernatürliche Heilung im Rahmen von Massenveranstaltungen. Mary Akatsa sah sich so im Juni 1988 mit der Situation konfrontiert, zwischenzeitlich Konkurrenz von einem Heiler erhalten zu haben, dessen Ruf ihm in Schwarzafrika im allgemeinen vorauseilt und ihm Publikum in den Zehntausenden, ja Hunderttausenden heranbringt.
Bonnke hat nun im Rahmen dieser Evangelisationskampagne, wie üblich für seinen Stil, zwecks Steigerung der Erwartungen und zum Erhalt der Treue des Publikums auf spätere Abende hin ganz besondere Erlebnisse angekündigt. So hob Bonnke das Datum des 11. Juni gesondert hervor, an welchem sich Christus auf besondere Weise zeigen würde. In Bonnkes Sprache meint diese Ankündigung ein Sich-Zeigen von Christus durch aussergewöhnlich zahlreiche Wunder während des Gottesdienstes.
Am 11. Juni hat aber auch Mary Akatsa Wunderbares anzukünden. Sie erklärt während des Gottesdienstes ihrem Publikum, dass es ein Wunder erwarten solle, weil ein sehr wichtiger Gast kommen und ihr eine lebenswichtige Botschaft geben würde.
Da tritt ein weissgekleideter Mann südarabischer Physiognomie auf der Bühne auf, der für das einfache Publikum in Nairobi wie ein Palästinenser erscheinen mag. Und die Menschen erkennen, was gemeint ist, begrüssen den Unbekannten als Jesus von Nazareth und verehren ihn.
Die "lebenswichtige Botschaft" dieses "Jesus" besteht in folgendem: "Ich flehe euch an, in eurem Glauben standhaft zu bleiben, weil die Welt nicht mehr sein wird. Wir nähern uns der Zeit des Königreichs der Himmel. Aber vorher werde ich zurückkommen und euch Segnungen bringen. Bitte respektiert Mary, weil sie eine wahre Vertreterin des Höchsten ist". Ausserdem weist "Jesus" darauf hin, nach den Lehren der Bibel zu leben. Nach dieser Ansprache verlässt "Jesus" das Gelände, besteigt einen Bus und verschwindet.
Diese Geschichte ist Benjamin Creme zur Kenntnis gekommen, worauf er den in Nairobi erschienenen "Jesus" mit seinem "Maitreya" identifizierte. Diese Identifikation wurde Creme von seinem Meister telepathisch bestätigt.
Quelle:
http://www.relinfo.ch/creme/info.html