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Generationen in der Kirche

Michi Michi
Entertainer
erstellt am: 05. 3. 10, 19:06 Uhr

Gerade habe ich folgende interessante Aussage gelesen:
"Kinder sind nicht die Gemeinde von morgen ... Senioren sind ja auch nicht die von gestern!"

Wie erlebst du die Generationsvielfalt in deiner Gemeinde? Gibt es sie bei euch überhaupt überhaupt? Ist sie für dich bereichernd oder denkst du man sollte den Fokus vor allem auf Kinder / Jugendarbeit setzen?

Bin gespannt auf eure Meinungen! :-)
Michi

Lena Lena
Abgemeldet
erstellt am: 05. 3. 10, 19:29 Uhr

Bei unserer Gemeinde erlebe ich es zum ersten Mal richtig als bereicherung. Die gegenseitige Wertschätzung iat vorhanden - was bissher nie in einer Gemeinde wo ich war, der Fall war.

Für mich sind alle Generationen ein wichtiger Bestandteil einer Gemeinde. Wir jungen sollen ältere Menschen ehren und respektieren und Ihnen beggnen wie einem Vater/einer Mutter. Ältere Generationen haben uns oft viel Bibelkenntnis und Lebenserfahrung voraus und sind desshalb sehr wertvolle Gesprächspartner.

Ich finde wichtig, dass sich die Gemeindearbeit nicht nur auf eine Gruppe, sprich Kinder, Frauen, Männer, Senioren, sondern verteilt auf alle Glieder angesetzt wird. Warum sollen nicht Senioren mal das Kinderprogram mitgestalten? Kinder beim Seniorenprogramm mithelfen?

Ja, ich könte diesen Beitrag glaub ins endlose laufen lassen...

Sam Sam
Insider
erstellt am: 05. 3. 10, 22:34 Uhr

Bei uns ist es so die bezahlen haben das sagen.
Das sind mehrheitlich die älteren evangelicker.
Es gibd aber auch einzelne leute die für mich bereicherung sind.
Daher hab ich mühe mit der gedanke die gemeinde zu wechseln.
lg sam

To be Tobi To be Tobi
Insider
erstellt am: 06. 3. 10, 10:03 Uhr

Bei uns war es eine Zeit lang sehr schwer...
Als ich noch so um die 8 Jahre alt war hatten wir n Pastorwechsel. Damals ging ich in eine Kindergruppe (Dort spielten wir und hörten Geschichten wie z B. vom Daniel in der Löwengrube... halt so das übliche) Es war dort sehr toll. Aber als der neue Pastor etwa ein Jahr da war, lief es nicht mehr so gut. Der Wechsel war sehr schwierig da der neue Pastor einfah ganz anders war. Ich verstehe nicht, wiso man ihn nicht in eine 'Probezeit' oder so getan hatte... Auf jeden Fall hatten sich dann ein paar Leute mit ihm verstritten. Das führte dazu, dass eine ganze Familie, welche eine grosse Anzahl von Arbeiten in der Gemeinde übernommen hatte, nun ausgetretten sind. Es ging sehr lange, bis wir die 'Löcher' stopfen konnten. Doch nun läuft es eigentlich wieder gut. Das hat mir gezeigt, dass wir alle Altersklassen, Mann und Frau etc... brauchen. (Eventuel habe ich das aber auch falsch beurteilt. Ich war ja damals noch n kleiner Zwerg ;-) ) Aber wenn jetzt andere Leute aus(ge)tretten wären/würden, dann wäre es sehr wahrscheinlich gleich schwer. Jeder leistet seinen Beitrag, sei es auch nur, dass er vieleicht einmal die Begrüssung am Eingang macht.

Lieber Gruss Tobi

Schääfchen Schääfchen
Insider
erstellt am: 06. 3. 10, 11:21 Uhr

Ich finde die verschiedenen Generationene wahnsinnig bereichernd. In der riesigen Jugendkriche ICF wird der Schwerpunkt auf Junge gesetzt. Ich gehe gerne ab und zu dort hin, aber ein grosser Mangel von meiner Sicht her ist dort wirklich, dass keine älteren dort sind. Das liebe ich an Gemeinden! Die kleinsten bis zu den ältesten am Gott anbeten. Gemeindelager, in denen man sich noch besser kennenlernt und eben von einander auch mehr und mehr lernt. Ich bin der Meinung, dass man von den Kleinen bis zu den Alten sehr viel profitieren kann =) Es bringt Liebe, Weisheit und Heimat hinein. Irgendwie macht es die Gemeinschaft viel mehr zu einer Familie :)

biblefreak biblefreak
Insider
erstellt am: 09. 3. 10, 21:33 Uhr

Solange auch Ältere Menschen mit der Zeit gehen finde ich eine Gemeinde mit mehreren Generationen eine gute Sache!
Es braucht ältere Menschen, in einer Gemeinde, die Erfahrung haben!
Ich denke auch das sie vor Gott eine besondere Stellung haben.
Ich persönlich finde es z.B. auch extrem cool wenn alte Leute sogar hinter einem Jugendgottesdienst stehen, dafür beten, und helfen den Gottesdienst vorwärts zu bewegen.

Ich finde es einfach schade, wenn alte Menschen denken, das nur das alte OK ist, und nur an alten Massstäben festhalten.
Ich denke das das eine Gemeinde auch hindern kann, um weiter zu gehen, und zu wachsen.
Somit kann ich auch sehr gut junge Leute verstehen, die sich eher von älteren distanzieren.

Jente Jente
Insider
erstellt am: 12. 3. 10, 17:29 Uhr

Ich gehe in eine Gemeinde in der alles perfekt organisiert ist. Kinderhüte, Sonntagsschule ab dem Kindergarten, jede Schulklassenstufe für sich, Unti für die Teenies, Jungschar, Jugendgottestdienst an einem Abend für die Jugendlichen, an einem anderen Abend der GD der jungen Erwachsenen und am Sonntag für die verschiedenen Gruppen der Erwachsenen drei Gottesdienste (verschiedene Sprachen) und Seniorentreffen. Was dabei total verloren geht, falls man nicht in der Gemeinde aufgewachsen ist oder durch einen Dienst ausserhalb der eigenen Gruppe hat, ist der Kontakt zwischen den Generationen. Den berühmten Generationenkonflikt gibt es bei uns schlicht und einfach nicht. Klar haben auch bei uns die Ältesten das Sagen, aber davon merken wir in der Jugi nichts, weil wir sehr frei sind unsere Zeiten so zu gestalten wie wir wollen. Ich gehe anderthalb Jahre in diese Gemeinde und ausser den Pastoren und ganz wenigen Eltern hat noch kein Erwachsener jemals ein Wort mit mir gewechselt. Dabei schätze ich die Weisheit der älteren eigentlich sehr. Ich denke, es ist nicht der richtige Weg für eine Gemeinde, sich dermassen aufzuspalten. Tönt hart, ich weiss, besonders, weil es sich um meine eigene Gemeinde handelt. Für mich ist es im Moment oke, ich bin jung und ärgere mich beim Sonntagsgottesdienst manchmal auch über die grässliche Musik und die Sängerinnen, die im Gleichschritt total unfrei hinundherwackeln. Aber ich möchte nicht, dass meine Kinder mal in einer solch riesige, allzu gut organisierten Gemeinde aufwachsen. Ich finde es braucht Kinder- und Jugendarbeit, unbedingt. Aber es braucht genauso eine Gemeinschaft, zwischen allen Generationen. Gegenseitige Wertschätzung, und damit verbunden viele verschiedene Ideen und gemeinsame Förderung sollte das Ziel einer Gemeinde sein. Gemeinsam an einem Strang ziehen, auch wenn man vielleicht nicht immer gleicher Meinung ist.
Ich habe zwei Freundinnen, die in kleinere und viel weniger unterteilte Gemeinden gehen. Und es ist so schön, wenn ich dort bin. Die alten Leute, die soviel Lebenserfahrung haben, die auch Interesse an den Jungen zeigen. Die Generationen der Eltern, die ganze Horden von Jugendlichen am Sonntag zum Mittagessen einladen. Gespräche mit Leuten, die mit ihrer Lebenserfahrung und Weisheit soviel guten Rat geben können.

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