Text von Jente
Tja, wär bin ich de?
Das hani mi au scho mängisch gfraget! S Ergäbnis präsentier ich öi mit em gröschte Vergnüege:
Ich bin ich!
Ich bin es Meischterwärk vo Gott!
Ich bin es Gotteschind!
Ich bin gliebt u beschützt dur üse Vater!
Ich bin grettet durch üse Fründ Jesus!
Ich bin e jungi Frau wo gäre lacht, vill Blödsinn macht, quirrlig isch, alles vo ganzem Härze tuet, imr für Überraschige sorgt, ame kli (odr sehr) schusslig isch, über alles vill nochdänkt, gsellig isch, vill erläbt het, nüm ganz eso schüch isch wie au scho, zwei chlini total liebi Zwillingsbrüedere het, ame zuevill quasslet, zerstreut u vergässlich isch, die bescht Oma vor Wält het, ame ganz schwigsam isch, au mol trurig isch, wahrs Glück het erläbe dörfe, gärn tröschtet, guet cha zuelose, es liebs Mami het, ame vill zschnäll dänkt, starki Gfühl het, versuecht nach wwjd zläbe, ar Beziehig zu Gott schafft, gäre singt u musiziert, gärn id Jugi ud LG gaht, gärn dr Natur zuelost, d BG Schiers vo ganzem Härze liebt, gärn Kräft misst u für jede Spass zha isch.
Ich bin ich!
Alles klar? 
Sus schrib nur e PM, ich antwort de abr au ganz bestimmt, wennis nid grad vergässe han.
Eja, was ich tue?
Eigentlich nid vill. D Ferie mal meh und mal weniger gnüsse. Und natürlich halb ängstlich, halb fröidig und halb zueversichtlich uf dr Studiumbeginn warte. Eh, wart mal... Das isch ja eis halb zvill. Naja, Mathe isch nonie mini Stärki gsi. Dummerwis bin ich uf die bekloppti Idee ko Pharmazie zstudiere. Da het mr ganz vill Mathe und s wird erst no am stärkste gwichtet. Und vill Chemie au no grad. Eigentlich würd ich ja säge, dass ich spinn, wenns nid Gott gsi wär, wo mir das Studium ans Härz glegt het. Zum e christlichi Apothek zeröffne... Achja, am Wohnig sueche bini eigentlich au no. Aber numme halbhärzig, will ich gar kä Wohnig will sondern e Familie. Ganz vergässe zerwähne hani ja mini Studieort: D ETH Zürich! Teils in Zentrum und teils uf em schöne Hönggerbärg.


