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Begegnung mit Gott per Mausklick

Begegnung mit Gott per MausklickMit Plakaten, Tramwerbung, Kinospots und Strassenaktionen werben Christen aus Landes- und Freikirchen ab dem 15. März 2010 im Kanton Basel-Stadt und -Land für «eine persönliche Begegnung mit Gott». Die Webseite „Gottkennen.ch“ macht es postmodernen Gottsuchern leichter, Fragen und Probleme anzubringen. Abends in einem Chat stellen sich PfarrerInnen, Pastoren, Diakonissen und ein Mönch den Glaubensfragen der Basler Bevölkerung.


Die Internetwelt ist ein beliebtes Tummelfeld für Menschen unterschiedlichster Interessen. Google, Wikipedia und Co. laden zum vernetzten Informationsaustausch ein. Oft aber – und da machen Chats keine Ausnahmen - fehlt ein Gegenüber, das kompetent, zeitgerecht und persönlich Auskünfte erteilt.

Jedem sein persönlicher multikulti E-Coach
Die Website «Gottkennen.ch» thematisiert Grundlagen des christlichen Glaubens in Form von Texten, Bildern, Grafiken und Videos. Interessierte können auf Wunsch ihre Glaubens- und Lebensfragen anonym mit einem Internetberater, einem sogenannten E-Coach, diskutieren. Ein erstes Projekt im Kanton Aargau stiess auf ein positives Echo.
Auch in der Basler Aktion stehen erfahrene Berater und Beraterinnen querbeet durch alle christlichen Kirchen und Traditionen zur Verfügung. Dabei wird auch der multikulturellen Realität Rechnung getragen. Es gibt E-Coaches in allen wichtigen Sprachen: Spanisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Tamil, Türkisch, Chinesisch u.a.

Chatten mit Mönchen, Diakonissen, PfarrerInnen und Pastoren
Jeweils abends gibt es einen Chat, wo verschiedene Seelsorger und Seelsorgerinnen als Gegenüber zur Verfügung stehen. Wie wäre es mit einem Karmeliter-Mönch? Oder einer evangelischen Diakonisse? Vielleicht wollten Sie schon lange mal Ihre Fragen einem Pfarrer stellen? Und wie stellen sich weibliche Kirchenvertreterinnen zu gewissen Themen? Welche Erfahrungen haben ehrenamtliche Nichttheologen mit Gott in ihrem praktischen Alltag? Das und vieles mehr bietet die Plattform an.

Optische Präsenz und verschiedene Angebote in Stadt und Region
Während der Kampagne flimmern Werbespots über die Kinoleinwände. Freiwillige MitarbeiterInnen der Kirchen werden in den Fussgängerzonen von Basel mit kreativen Strassenaktionen auf die Kampagne aufmerksam machen. Ebenso werden Plakate in Stadt und Region auf „Gottkennen.ch“ hinweisen. Einzelne Kirchgemeinden bieten dazu besondere Veranstaltungen an, die auf der Internet-Site zu finden sind.

Auf dem Bau inspiriert worden
Angeregt und initiiert hat diese Aktion Matthias Langhans aus Zürich, der zusammen mit einem Team aus der überkonfessionellen Organisation „Campus für Christus“ (auch bekannt für die Alphalive-Kurse) die Webseite «Gottkennen.ch» betreibt. Langhans hat während und nach seinem Theologiestudium einige Jahre auf dem Bau und im Gastgewerbe gearbeitet, um die Anliegen und Nöte der Menschen im Alltag kennen zu lernen. Er sagt zu „Gottkennen.ch“: «Gerade in der aktuellen Krise stellen sich viele Schweizerinnen und Schweizer grundsätzliche Lebensfragen. Wer hilft ihnen bei Angst um die Arbeitsstelle und bietet ihnen Halt in schwierigen Zeiten?»

Das Angebot kommt an
Dank der Anonymität des Internets seien viele Menschen bereit, offen über ihre Ängste, Nöte und Fragen zu sprechen. Gemeinsam mit den schweizweit 185 geschulten E-Coaches hat das Gottkennen.ch-Team alleine im letzten Jahr mehr als 1100 suchende Menschen begleitet. Die meisten dieser Personen hatten den Kontakt mit Kirchen verloren und erwarteten auch nicht mehr viel von organisierter Religion. Sie zeigten sich aber sehr dankbar für einen persönlichen Austausch über Glaubens- und Lebensfragen. Viele der via Internet angesprochenen Personen haben in der Zwischenzeit einen neuen Zugang zum christlichen Glauben gefunden, und nicht wenige beteiligen sich heute aktiv in einer Kirche. Matthias Langhans: «Wenn die Menschen nicht mehr zur Kirche gehen, muss die Kirche eben zu den Menschen gehen.»

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    Jesus Christus liebt dich.